52 Filme: Beste Verfolgungsjagd

Das Thema dieser Woche bei 52 Filme finde ich eher schwierig, weil ich nicht unbedingt ein Fan von Verfolgungsszenen und erst recht kein Fan von Autofilmen bin, aber es gibt ja zum Glück auch noch andere Arten von Verfolgungsjagden.

Aus der letzten Zeit fällt mir nur The Dark Knight mit dieser ziemlich extremen LKW-Szene ein, die hat mir schon gut gefallen, wie auch der ganze Film.

Dann gab es noch Face/Off, der mir auch sehr gut gefallen hat, jedoch weniger wegen der Verfolgungsjags am Ende, aber naja.

Ich entscheide mich aber lieber für den Klassiker: Indiana Jones

Es gab eigentlich in jedem Teil eine ganz unterhaltsame Verfolgungsjagd. Der Wüstenkonvoi bei Raiders of the Lost Ark, das Lorenrennen bei Temple of Doom und die Bootsjagd bei Last Crusade.

Da ich keine guten Videos finden konnte, findet ihr hier zum ins Gedächtnis zurückrufen die drei Szenen in recht miesen Videos mit falschem Ton oder so. Am besten den Ton ganz ausmachen, bessere Videos sind anscheinend verboten…

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52 Filme: Geheimtipp

Bei einem Thema wie Geheimtipp muss ich mich vordrängeln. Denn mein Geschmack ist eigentlich ziemlich Mainstream, aber trotzdem scheint selten jemand die Filme, die ich schaue und mag zu kennen.

Dies mag zum Teil darin begründet sein, dass ich seit einigen Jahren verstärkt UK-Filme statt Hollywood-Produktionen vorziehe. Klar gibt es auch ein aktives Indie-Kino in den USA (mit entsprechend prominent besetzten Festivals), aber auch das findet durch Mundpropaganda oder “hippe” Promotion hierzulande oft Bekanntheitsgrad.

Der Film, der mir als erstes in den Sinn kam, ist eigentlich kein Geheimtipp, denn er war dreifach Oscar-nominiert. Dennoch habe ich bei Erwähnung in den meisten Fällen in blanke Gesichter geschaut. Lasst es mich wissen, ob An Education wirklich so unbekannt ist. Immerhin spielen eine ganze Riege bekannter britischer Schauspieler mit und auch Peter Sarsgaard sollte man mal begegnet sein. Für Doctor Who-Fans ist natürlich Sally Sparrow aka Carey Mulligan als Hauptdarstellerin bestens bekannt.

Der Film ist einfach wunderbar, fängt die Atmosphäre der Sechziger treffend ein und umschifft gekonnt alle (?) Klischeeklippen, die bei einem solchen Thema unausweichlich auftauchen. Der Trailer verrät natürlich viel zu viel und sei nur der Vollständigkeit halber eingebunden:

Die Beschreibung dazu ist eher geneigt, den Appeal zu zeigen und dennoch die Story nicht komplett zu verraten:

In the post-war, pre-Beatles London suburbs, a bright schoolgirl is torn between studying for a place at Oxford and the rather more exciting alternative offered to her by a charismatic older man. Written by Nick Hornby, the writer behind High Fidelity and About A Boy.

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52 Filme: Comedy

Komödien habe ich schon immer unheimlich gerne angeschaut und möchte daher meinen Favoriten zusammen mit zahlreichen weiteren Empfehlungen zu 52 Filme beitragen.

Schon ganz früher liebte ich die damals aktuellen und zugegeben hochgradig schwachsinnigen Streifen wie The Naked Gun. Ich erinnere mich, wie ich mir den ersten Teil an drei Abenden in Folge angesehen habe und immer noch etwas Lustiges bisher Unbemerktes im Hintergrund entdeckt habe. In There’s Something About Mary war ich glaube ich vier Mal im Kino damals. Ich weiß nicht, ob mich die Filme heute auch noch so begeistern würden, vermutlich nicht, aber ich kann mich immer noch drüber kaputtlachen. Ähnliche Kandidaten sind Spaceballs, Loaded Weapon, Kingpin, Meet the Parents und Robin Hood: Men in Tights.

Weniger albern und sehr gut sind meiner Ansicht nach folgende Kandidaten: Burn After Reading, Very Bad Things, Kiss Kiss Bang Bang und Snatch.

An aktuellen empfehlenswerten Komödien fallen mir Four Lions, Horrible Bosses, Bridesmaids und Frequently Asked Questions About Time Travel ein.

Als absoluten Kult betrachte ich Life of Brian, Fear and Loathing in Las Vegas, Clerks 1 & 2 und Be Kind Rewind.

Auch wenn ich die eingangs genannten Filmen heute wohl nicht mehr so toll fände, kann ich mich aber auch heute noch für alberne Comedy wie Superbad, Pineapple Express und Forgetting Sarah Marshall (der deutsche Titel ist wirklich eine Schande). Zuletzt habe ich mich auch über Your Highness köstlich amüsiert.

Nach eigentlich viel zu vielen Nennungen möchte ich jetzt aber mal auf den Punkt kommen. ;-) Viele der genannten Filme hätten aus meiner Sicht den Titel verdient, aber ich möchte mich mal für einen Film entscheiden, den die meisten vermutlich nicht kennen: High Strung
Hier handelt es sich um eine Low-Budget-Produktion die im Wesentlichen daraus besteht, dass der Hauptdarsteller über alles möglich in die Kamera nörgelt – auf eine erstaunlich erheiternde Art, wie ich finde. Hier eine Kostprobe:

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52 Filme: Animationsfilm

Nachdem wir letzte Woche aufgrund akuter Ratlosigkeit zum Thema “noch nicht vorhandene Fortsetzung” leider aussetzen mussten, sind wir diese Woche natürlich wieder dabei. Diese Woche lautet das 52 Filme Thema “Animationsfilm”, und davon gab es in den letzten 10 Jahren ja Unmengen. Hollywood hat sich anscheinend an den Disney-typischen Cartoons sattgesehen und will neue Techniken zur Schau stellen. Und wenn man sich den Fortschritt ansieht, so hat sich der Animationsfilm in den letzten 10 Jahren unglaublich weiterentwickelt. Mittlerweile besteht ja mancher “live action” Film schon zu 90% aus Animationen…

Den wahrscheinlich ersten Animationsfilm den ich gesehen habe, war 1999 der Film “Antz” – durchaus ein sehenswerter Film, aber mittlerweile in dem Genre natürlich schon fast antiquiert. Zuletzt habe noch sehr über einen der aktuellsten gestaunt; The Adventures of Tintin: The Secret of the Unicorn. Hier konnte ich wahrhaftig die Animation nicht mehr von der Realität unterscheiden, der Film hat ein so realistisches Ambiente, das die animierten Charaktere fast schon skurril wirken.

Mein Favorit soll aber ein anderer sein. Rein zufällig habe ich mal im Flugzeug irgendwo über den Wolken der USA den Animationsfilm Planet 51 gesehen. Dieser eher unbekannte Film hat eine sehr witzige Handlung über eine Alien-Invasion – allerdings ein wenig anders als man sich das vorstellt. Interessierte sollten sich den Film wie immer einfach mal angucken ;)

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52 Filme: Bestes Remake

Remakes sind das aktuelle Thema bei 52 Filme, und Remakes finde ich ja ungefähr genauso überflüssig wie Serienverfilmungen. Es malt ja schließlich auch niemand die Mona Lisa neu (womöglich in irgendeiner neumodischen Malmethode) und verkauft das dann als die höchste aller Künste. Jedes Mal wenn ich lese, dass es ein Remake von einem Film geben soll, ärgere ich mich über die Dummheit der Menschen (in den meisten Fällen sind das natürlich die Amerikaner).

Die Amerikaner sind ja völlig überfordert von Fremdsprachen, weshalb sie z.B. so großartige Filme wie Låt den rätte komma in oder Den Osynlige ruinieren mussten. Diese Filme sind absolut fantastisch, warum sollte man versuchen sie besser zu machen?! Leider trifft das nicht nur auf nicht-englischsprachige Filme zu, sondern auch auf “normale”. So soll es demnächst z.B. ein Remake vom wunderbaren Logan’s Run geben, welches ich bestimmt nicht sehen will.

Ein schwieriges Thema sind in diesem Zusammenhang die Literaturverfilmungen – hier ist es oft sehr schwer zu sagen ob es sich bei einem neuen Film um ein Remake oder um eine Neu-Interpretation der Literaturvorlage handelt. Literaturverfilmungen machen einen enormen Teil der Filmindustrie aus, und Remakes gab es hier schon massenhaft – man denke nur an Dracula oder Frankenstein. Zugegeben handelt es sich bei meinen drei oben genannten Beispielen auch um Literaturverfilmungen.

Wie bei allen Themen bestätigen Ausnahmen natürlich die Regel – es gibt es doch, das Remake, welches ich sogar besser finde als das Original (und welches noch nicht mal auf einem Buch basiert). Allerdings handelt es sich hierbei um eine kleine Seltenheit – der Regisseur des Originalfilms hat nämlich seinen eigenen Film einfach noch mal neu gedreht. Besagter Regisseur ist niemand anderes als Alfred Hitchcock, und der Film, um den es sich hier handelt, ist The Man Who Knew Too Much (1956) mit James Stewart und Doris Day. Der Film basiert auf Hitchcock’s Original aus dem Jahre 1934, welcher gleichzeitig auch Peter Lorre’s erster englischsprachiger Film war. Zwar war im 52-Filme Post von “in den letzten Jahren neu verfilmt” die Rede, aber ich zähle da jetzt einfach mal die letzen 50 Jahre drunter.

Ich habe beide Filme gesehen und finde das Remake um Längen besser als das Original. Technik, Handlung, schauspielerische Leistungen und die Hitchcock-typische, fesselnde Spannung sind erster Klasse, wogegen das Original etwas wirr vor sich hin plätschert. Man merkt hier eindeutig das Hitchcock in den 22 Jahren, die zwischen diesen zwei Filmen liegen, sich zum Meister der Spannung entwickelt hat, und dieses Remake mit sehr viel Passion & Liebe zum Detail umgesetzt hat.

Doris Day’s Rolle in diesem Film wird für immer unvergesslich bleiben. Wer jetzt nur Bahnhof versteht, dem geht vielleicht bei diesem schönen, altmodischen Trailer ein Licht auf (enthält Spoiler):

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52 Filme: The Lord of the Rings

Dies Woche geht es bei Nadine um mein liebstes Film-Epos: The Lord of the Rings

Diesmal läuft das eher im direkten Fragenstil – hier meine Antworten.

Was kam zuerst: Das Buch oder der Film?
Habe etwa ein Jahr vor Erscheinen des ersten Films zuerst den Hobbit und dann die anderen drei Bücher im Original gelesen und war begeistert.

Warst du im Kino oder hast du bis zur DVD / TV Veröffentlichung gewartet?
Ich habe jeden Teil direkt nach dem Erscheinen im Kino gesehen und am Ende nochmal eine Dreiernacht. Habe mir vom ersten Teil die DVD gekauft, um dann später noch die Extended zu kaufen und mich zu ärgern. Bei den anderen Teilen habe ich dann direkt auf die Extended gewartet. Das gleiche wollten die Abzocker von Warner mit den Blu-rays nochmal abziehen – da haben sie unverschämterweise die Extended Versions erst Jahre nach den (doch deutlich gekürzten) Kinofassungen rausgebracht. Warten fiel schwer, aber es ging mir irgendwie ums Prinzip.

Was hat dich am meisten beeindruckt?
Wie gut sie die ganze Atmosphäre von Middle-earth umgesetzt haben. Die grandiosen Landschaftsbilder und natürlich die epischen Schlachten.

Wer ist dein Herr der Ringe Lieblingscharakter?
Vom Unterhaltungsfaktor her ganz klar Gimli und vom Herzen her die Schildmaid Éowyn. ;)

Welche Story innerhalb des Filmes hat dir am besten gefallen?
Sméagol (aka Gollum). Sein Werdegang, sein Zwiespalt, sein Schicksal.

Welcher Teil von Herr der Ringe hat dir am besten gefallen?
Puh… sehr schwer. Ich entscheide mich mal knapp für The Two Towers.

Gibt es etwas, das du von der Handlung her geändert hättest?
Es wurde zwar einiges weggelassen, wie z. B. Tom Bombadil, aber das war wohl auch notwendig, schließlich wären noch längere Spieldauern für die Durchschnittszuschauer wohl abschreckend gewesen. Man hätte natürlich vier Filme daraus machen können, aber das wäre auch irgendwie seltsam gewesen.

Was hat dir im Film so gar nicht gefallen?
Galadriel. Vom Buch her hatte ich sehr hohe Erwartungen an diese vor Schönheit strahlende Elfe, die sogar einem voreingenommenen Zwerg den Kopf verdrehen konnte. Meiner Ansicht nach war Cate Blanchett hier die gravierendste Fehlbesetzung, die ich je in einem Film gesehen habe.

Wirst du dir den kleinen Hobbit angucken?
Mit absoluter Sicherheit. Habe mir den Trailer bewusst nicht angeschaut (mache ich grundsätzlich nicht bei Filmen, die ich sowieso anschauen werde).

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52 Filme: Deutsche Filme

Diese Woche sind bei 52 Filme die deutschen Exemplare gefragt. Viele richtig Gute fallen mir zugegebenermaßen nicht ein. Mein Favorit – und der einzige deutsche Film in meinem Regal – ist Das Experiment (2001).

Ein interessantes Erlebnis hatte ich übrigens damals im Kino bei Knockin’ on Heaven’s Door (1997), der auch empfehlenswert ist. Ich erinnere mich noch an einen Dialog, wo einer der Hauptdarsteller erzählt, dass er “noch niemals einmal am Meer” war. Obwohl sich meine Begeisterung für den Originalton erst später entwickelte, kam mir das seltsam vor. Es schien ein Übersetzungsfehler zu sein, bis mir bewusst wurde, dass es sich um einen deutschen Film handelt. Ich war sehr verwirrt. Wer den Film kennt, weiß vielleicht, dass viel später überraschend ein kurzer englischer Dialog entsteht, wo es auch ums Meer geht und wo das sich aufdrängende “never ever” vorkommt. Ich verstehe bis heute nicht, was sich die Filmemacher dabei gedacht haben. In einem deutschen Film zu Beginn eine schlechte Übersetzung eines später kommenden englischen Dialogs einzubauen könnte man ja fast als Sarkasmus interpretieren.

Die drei anderen guten deutschen Filme, die mir noch einfallen, sind 23 (1998), Der Schuh des Manitu (2001) und Das Leben der Anderen (2006). Alle genannten sollte ich bei Gelegenheit mal wieder anschauen – nur der Letztgenannte ist noch nicht so lange her.

Empfohlen wurden mir außerdem sowohl Chiko (2008) als auch Soul Kitchen (2009). Diese beiden werden aber aufbewahrt und wie ein Schatz gehütet, falls mal ein Filmeabend mit jemandem ansteht, der Filme nur auf Deutsch mag. Da reduziert sich in meiner Gegenwart die Auswahl eben drastisch auf die sieben in diesem Beitrag genannten Filme…

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